Bündnis #GemeinsamSolidarisch
lädt zu Aktion „SCHAU HIN – Ein gutes Plätzchen?“

Teilnehmende sind eingeladen, öffentliche Plätze im eigenen Umfeld kritisch unter die Lupe zu nehmen.

SCHAU HIN – Ein gutes Plätzchen? Das ist das Motto einer Aktion, zu der das bistumsweite Bündnis #Gemeinsam Solidarisch in diesem Jahr aufruft. Spätestens nach den Herbstferien sind Gruppen, Paare oder Einzelpersonen eingeladen, bis zum Welttag der Armen am 19. November nach Orten in ihrer Stadt oder ihrem Stadtteil Ausschau zu halten, die sie für gute oder weniger gute „Plätzchen“ im öffentlichen Raum halten. Und denen können sie dann die „rote“ oder „grüne“ Karte zeigen.

Auf dieser Straße fehlt noch was- das konnte die Teilnehmerin mit der roten Karte ausdrücken.
Foto: © Hildegard Wörmann

Ein Hauptaugenmerk bei der Plätzchensuche sollte vor allem darauf liegen, ob bei den gefundenen „Plätzchen“ auch wirklich an alle Menschen – egal ob arm oder reich, jung oder alt, fit oder krank, mit oder ohne Behinderungen – gedacht wurde oder nicht. Wer Lust hat, einmal auf diese Weise sein eigenes Umfeld zu entdecken und kritisch unter die Lupe zu nehmen, kann seine Plätzchen-Fotos – ergänzt durch kurze Erläuterungen zur Qualität des jeweiligen Plätzchens – dem Bündnis #Gemeinsam Solidarisch zuschicken.

Die Bilder werden dann auf der Website: www.welttagderarmen.de veröffentlicht und über Social Media geteilt. „Mit dieser Aktion wollen wir die kollektive Aufmerksamkeit für gute und weniger gute ‚Plätzchen‘ im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen bei uns im Revier schärfen“, erläutert Bündnissprecher Sebastian Neugebauer. „Und wir erhoffen uns von dieser Aktion eine Belebung der Diskussion über den Zustand, die Qualität und die Nutzung des öffentlichen Raumes in möglichst vielen Städten unseres Bistums sowie darüber hinaus“, ergänzt seine Sprecherkollegin Sr. Mariotte Hillebrand.

„SCHAU HIN – Ein gutes Plätzchen?“ wird nicht nur im Ruhrgebiet ein Thema sein. Auch in Kolumbien und Costa Rica wollen Projektpartnerinnen und -partner des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat gemeinsam mit Freiwilligen aus dem Bistum Essen öffentliche Plätze begutachten und ihnen auf ihren Fotos die rote oder grüne Karte zeigen. Auch ihre Bilder werden anschließend auf der Website des Bündnisses veröffentlicht und auf Social Media geteilt.

Erster „Plätzchen“-Aktionstag findet schon am 19. Oktober statt

Bereits vor dem offiziellen Start der Aktion ist die Duisburger Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ schon jetzt dabei, zu diesem Thema einen eigenen Aktionstag vorzubereiten. Dazu waren die christlichen und muslimischen Frauen in den letzten Wochen bereits viel draußen unterwegs und haben Fotos von guten und nicht so guten Plätzchen vor allem im Duisburger Norden gemacht. Ihre komplette „Plätzchen“-Sammlung wollen die Frauen am Nachmittag des 19. Oktober auf dem August-Bebel-Platz in Duisburg-Marxloh an lange Schnüre hängen und so mit den Passanten, aber auch mit geladenen Gästen wie den Bezirkspolitikerinnen und -politikern über ihre „Plätzchen“ ins Gespräch kommen.

Was den Frauen beim Fotografieren übrigens sehr geholfen hat, das waren vom Bündnis vorbereitete Karten mit der Aufschrift „Hier ist es schön – Ein gutes Plätzchen“ oder „Hier fehlt noch was – Kein gutes Plätzchen“. Diese haben sie bei ihren Shootings immer mit in die Kamera gehalten und so sofort und unmittelbar klar gemacht, was sie vom jeweiligen „Plätzchen“ halten. Solche Karten kann jeder und jede, der oder die bei der diesjährigen Aktion mitmachen will, beim Bündnis #Gemeinsam Solidarisch anfordern.

Ansprechpartner sind die beiden Bündnis-Sprecher
Sebastian Neugebauer: 0201/2204–259 oder sebastian.neugebauer(at)bistum-essen(dot)de und
Sr. Mariotte Hillebrand: 0203/48455165 oder hillebrand.ma(at)t-online(dot)de.

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