Rettet unsere Welt – Zukunft Amazonas
Abholzung, Goldsucher, Ölpalmen-Monokulturen und eine verrostete, alte Ölpipeline – am oberen Amazonas, vom Andenosthang bis ins Tiefland sind Wasser und Böden vergiftet. Die Lebensgrundlagen der Menschen – Fisch, sauberes Wasser, medizinische Heilpflanzen aus dem Wald – sind vernichtet. Die Folge: Viele kleine Dörfer und die dort lebende indigene Bevölkerung geraten in Not und bittere Armut.

Adveniat-Partnerin Lucero Guillén beim Besuch der Wampi, mit denen sie gemeinsam für ihre Rechte kämpft. Foto: Adveniat/Florian Kopp
Besonders hart trifft es die Gemeinde Mayuriaga. Im Jahr 2016 platzt die alte Pipeline der Erdölgesellschaft am oberen Morona-Fluss. Schwarzes Öl ergießt sich erst in eine Lagune, dann in den Fluss – direkt am Dorfrand. „Plötzlich war alles schwarz. Die Fische starben, das Wasser war untrinkbar und lebensgefährlich“, erinnert sich Dorfvorsteher Segundo Sumpa Mayan. Doch die Öl-Firma leugnet die Katastrophe: die Gegend sei unbewohnt und das Leck winzig. Für die 500 Dorfbewohner beginnt eine Zeit des Hungers, der Verzweiflung – und der Wut.
Hoffnung wächst – mit Wissen, Mut und Ihrer Hilfe
Von dieser verzweifelten Lage hört zum Glück das von Adveniat unterstützte kirchliche Hilfswerk vor Ort. Das Team rund um Lucero Guillén bringt nicht nur akute Nothilfe wie sauberes Wasser und Nahrung, es bleibt auch, um gemeinsam mit den indigenen Familien für ihre Rechte zu kämpfen. Es geht nicht darum, Almosen zu verteilen – sondern Wissen zu teilen und Selbstvertrauen zu wecken.

“Die von uns unterstützten Familien lernen, sich selbst zu helfen, werden autonomer und hängen weniger von Hilfe von außen ab, um zu überleben.”
Schwester Lucero Guillén, Leiterin der Pastoral de la Tierra in Yurimaguas
Viele Gemeinden am Amazonas kämpfen ums Überleben
Schritt für Schritt verändern die Familien ihr Leben: So graben sie ihre eigenen Brunnen und bauen neben den Hütten gesunde Waldgärten an. Gleichzeitig schließen sich die Frauen und Männer zu Umweltgruppen zusammen, sprechen in Versammlungen über ihre Rechte und lernen, ihr Gebiet zu verteidigen und Landtitel zu beantragen – damit ihr Lebensraum ihnen auch wirklich gehört. Aus Angst und Abhängigkeit wird so Stück für Stück Selbstbewusstsein und Hoffnung.
Doch viele weitere Gemeinden am Amazonas kämpfen ums Überleben. Denn dort, wo Äcker zerstört, Wasser verseucht und Rechte ignoriert werden, ist dies nicht mehr möglich. Es braucht Menschen wie Lucero, die für sie einstehen und helfen, die Lebensgrundlagen zu verteidigen – bevor es zu spät ist.

Am Morona-Fluss leben die Menschen ohne Straßen, Trinkwasser und Krankenhäuser.

“Gesunder Boden, gesunde Pflanzen, gesunde Menschen. Das ist mein Ziel”, sagt Dorfvorsteher Segundo Sumpa Mayan.

Das Einkommen der Eltern öffnet den Kindern auch den Weg in die Schule.
Sie machen den Unterschied – für indigene Familien und für unseren Planeten!
Stellen Sie sich an die Seite der Menschen in Lateinamerika. Lassen Sie uns gemeinsam die Familien unterstützen, deren Lebensgrundlagen bedroht sind – durch Armut, Ungerechtigkeit und Zerstörung der Natur. Sie schenken nicht nur schnelle Hilfe in der Not, sondern die Chance auf Zukunft: Zugang zu sauberem Wasser, gesunde Ernährung, Bildung und das Wissen um die eigenen Rechte. Ihre Unterstützung gibt Kraft, Selbstvertrauen und Hoffnung auf eine gerechtere Welt.
Für weitere Informationen, wie Sie die Armen in Lateinamerika und der Karibik mit einer Spende unterstützen können, wenden Sie sich gerne an:
Carmen Martínez
Abteilung Spenderkommunikation
Telefon 0201 1756-209
E-Mail: carmen.martinez@adveniat.de

