Jahresbericht Weltkirche: 595 Millionen Euro für internationale Hilfen
Welche Wirkung hat das weltkirchliche Engagement der Orden, Bistümer, Verbände und Hilfswerke 2024 entfaltet? Der Jahresbericht Weltkirche zeigt: Trotz eines leichten Rückgangs der Mittel bleibt das Engagement breit gefächert. Adveniat hat in der Weihnachtsaktion der katholischen Kirche 2024 die Jugend in Lateinamerika in den Mittelpunkt gestellt. Denn die Jugendlichen sind die Hoffnung des Kontinents. Insbesondere diejenigen, die sich nicht von der Hoffnungslosigkeit, Gewalt und Armut unterkriegen lassen, sondern sich aktiv für eine gerechtere Welt einsetzen.

Zeichen für das Miteinander in der Einen Welt
Mit rund 595 Millionen Euro haben die deutschen Bistümer, Missionsorden und Hilfswerke im vergangenen Jahr (2024) internationale Projekte unterstützt. Schwerpunkte waren die Bereiche Pastoral, Entwicklung, Bildung und Nothilfe. Dies geht aus der Finanzstatistik des Jahresberichts Weltkirche 2024 hervor, der von der Konferenz Weltkirche herausgegeben wird und im August veröffentlicht wurde.
Der Vorsitzende der Konferenz Weltkirche, Bischof Dr. Bertram Meier, zeigte sich beeindruckt und dankbar für den Umfang der geleisteten Hilfe. „Es sind viele, die sich für die weltkirchliche Arbeit engagieren. Angesichts der in der Weltpolitik zunehmenden unchristlichen Beschränkung auf enggefasste eigene Interessen setzen sie ein Zeichen für das Miteinander in der Einen Welt“, sagte der Augsburger Bischof anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts.
Zugleich unterstrich Bischof Meier, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz ist, dass das weltkirchliche Engagement das Leben von Menschen und Gemeinschaften konkret zum Positiven verändere. Im Vorwort zum Jahresbericht weist er auf den besonderen Charakter der weltkirchlichen Zusammenarbeit hin. Diese sei konzipiert als Hilfe zur Selbsthilfe, getragen vom Glauben und durchgeführt im Geist geschwisterlicher Zusammenarbeit. Auf diese Weise überbrücke sie nationale Grenzen und kulturelle Unterschiede.
Adveniat-Hilfe für die Eine Welt
Entsprechend des Themas der Weihnachtsaktion 2024 bekämpft Adveniat mit seinen Partnerinnen und Partnern vor Ort Armut und Hunger bei Jugendlichen und ihren Familien und fördert die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen oder einen Beruf zu erlernen. Sichere Schutzräume für Kinder und Jugendliche, Aus- und Weiterbildungsprogramme oder Stipendien für den Start ins Berufsleben – Adveniat sorgt mit seinen Partnerorganisationen vor Ort dafür, dass Jugendliche ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und Perspektiven für sich und unsere Welt entwickeln können.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von Adveniat ist die Stärkung der indigenen Völker und der damit verbundene Schutz der Amazonasregion. Mit dem kirchlichen Amazonas-Netzwerk Repam, dem Adveniat seit seiner Gründung 2014 angehört, und der Amazonas-Synode 2019 hat die Kirche das Amazonasgebiet und vor allem die dort lebenden indigenen Völker als die wahren Umweltschützer in den Mittelpunkt gestellt. Mit den Partnerorganisationen vor Ort stärkt Adveniat die Indigenen, damit sie gegen Bergbau-, Agrar- und Holzkonzerne ihre Rechte durchsetzen, eine ihnen entsprechende Gesundheitsversorgung und Bildungsinfrastruktur aufbauen und ihre Art zu leben bewahren und weiterentwickeln können.
Für weitere Informationen, wie Sie die Armen in Lateinamerika und der Karibik mit einer Spende unterstützen können, wenden Sie sich gerne an:
Carmen Martínez
Abteilung Spenderkommunikation
Telefon 0201 1756-209
E-Mail: carmen.martinez@adveniat.de

