3 Fragen an Karl Reichart
seit über 50 Jahren Förderer von Adveniat-Patenschaften
Karl Reichart fördert seit über 50 Jahren Adveniat-Partnerschaften. Im Interview erzählt er, was ihn dazu motiviert und warum er bis heute die Arbeit von Adveniat für so wichtig hält.

Karl Reichart und seine Frau fördern seit über 50 Jahren Adveniat-Patenschaften. Foto: privat
Wie sind Sie auf Adveniat aufmerksam geworden?
1972/73 war ich in Karlsruhe unterwegs und sah ein Plakat von Adveniat, das für Hilfe zur Selbsthilfe und Förderung von Laienausbildung warb. Das sprach mich in meinen christlichen Grundwerten an, sodass ich Adveniat fortan und bis heute monatlich unterstützt habe.
Was möchten Sie mit Ihrer Spende bewirken?
Als Christen fühlen meine Frau und ich uns beauftragt, zu helfen. Über Adveniat können wir ein Netz aus Laien und Ordensschwestern in Lateinamerika unterstützen, die vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe leisten: Sie können Frieden in ihren Gemeinden stiften, den Menschen Wege aus Armut und Mangelernährung aufzeigen und die Kindersterblichkeit senken, indem sie Mütter und Kinder betreuen. Die Hilfe reicht bis zum Aufbau von Krankenstationen, der Behandlung von Krankheiten sowie präventiven Impfungen für Menschen, die sonst keinen Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung hätten.
Für finanzielle Sicherheit und gesunde Ernährung zu sorgen sind mir besonders wichtig, da sie wichtige Grundlagen für Sicherheit in den Familien sind, die es oft nicht leicht haben, ihr tägliches Brot zu bestreiten. Wenn ihnen Wege aufgezeigt werden, wie sie ihre Situation gemeinschaftlich verbessern können, dann ist das äußert positiv.
Außerdem sorgen die Laien und Ordensschwestern mit ihrer Unterstützung dafür, dass sich die Menschen nicht allein gelassen fühlen und geben ihnen neue Hoffnung. Durch ihre praktische Hilfe überbringen sie auch die Botschaft des christlichen Glaubens und vermitteln jungen Männern den Weg zum Priesteramt(Studium).
Was würden Sie Menschen sagen, die überlegen, sich ebenfalls zu engagieren?
Es gibt einem ein gutes Gefühl, über Jahre hinweg eine Patenschaft aufrechtzuerhalten. Ich weiß, dass meine Spende gut platziert ist. Das kann ich nur jedem empfehlen. Deshalb werden meine Frau und ich die Patenschaften weiter unterstützen, solange es uns möglich ist.

Adveniat fördert u.a. nachhaltige Anbaumethoden wie Agroforst,…

… das Anlegen von Gemüsegärten in der Wüste…

… sowie Einkommen durch den Verkauf von selbst hergestellten Seifen.
Für weitere Informationen, wie Sie die Menschen in Lateinamerika und der Karibik mit einer Spende unterstützen können, wenden Sie sich gerne an:
Carmen Martínez
Spenderkommunikation
Telefon 0201 1756-209
E-Mail: carmen.martinez@adveniat.de

