
Die jährliche Adveniat-Kampagne in der Adventszeit - genannt Jahresaktion - ist das Herzstück der Öffentlichkeitsarbeit. Jahr für Jahr rückt sie ein Land oder ein Thema in das öffentliche Blickfeld. 2008 stand unter dem Motto „Gott wohnt in ihrer Mitte“(vgl. Offb 21,3).
Das ist die Kernaussage aus dem Leitwort der Adveniat-Aktion 2008: „Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen.“ (Offb 21,3)
Die Aktion stellte das Thema Großstadtpastoral in den Mittelpunkt. Derzeit leben in Lateinamerika knapp 70 Prozent der Menschen in Millionenstädten, Tendenz steigend. Wie wohnt Gott in der Stadt? Wie wird zwischen Wohnung, U-Bahn und Arbeit Glaube gelebt und Gemeinden geschaffen? Wie gelingt es der Kirche, Netzwerke gegenseitiger Hilfe zu bilden und den Menschen beizustehen?
Anhand von Berichten aus lateinamerikanischen Großstädten möchte Adveniat veranschaulichen, wie seine Projektpartnerinnen und Projektpartner sich den besonderen Herausforderungen städtischer Räume stellen und dazu beitragen, dass aus einer „Komm- her“-Kirche eine „Geh-hin“-Kirche wird.
Beispiel Mexiko-Stadt
Wie die Kirche in Mexiko-Stadt zu den Menschen geht, können Sie sich auch anhören.
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Die Verstädterung schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Wie dem UN-Weltbevölkerungsbericht zu entnehmen ist, gibt es seit 2007 erstmals weltweit mehr Städter als Landbewohner. In Lateinamerika leben schon jetzt knapp 70 Prozent der Menschen in Großstädten. Dies birgt für die Kirche neue Herausforderungen. Die Großstadtpastoral in Lateinamerika steht daher im Mittelpunkt der Adveniat-Aktion 2008. Wie wohnt Gott in der Stadt? Wie wird zwischen Wohnung, U-Bahn und Arbeit Glaube gelebt und werden Gemeinden geschaffen? Wie gelingt es der Kirche, Netzwerke gegenseitiger Hilfe zu bilden? Nicht nur in Lateinamerika, auch in Deutschland stellt sich zunehmend die Frage nach einer Großstadtpastoral, die die Menschen in ihrem täglichen Leben erreicht.
In den meisten Städten Lateinamerikas gibt es enorme Unterschiede zwischen Arm und Reich, zwischen Barackensiedlungen und abgeschottete Reichenvierteln, zwischen armseligen Hütten ohne Wasser und Strom und klimatisierten Villen mit Swimmingpool und Garten. Nicht nur für die Neuzugezogenen, sondern auch für die große Mehrheit der Menschen bedeutet das Leben in der Stadt lange Wege zum oftmals unsicheren Arbeitsplatz, schmale Geldbeutel, Enge, Lärm und Luftverschmutzung.
Alle Materialien zu unsere Jahresaktion 2008 finden Sie hier!